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Nachruf auf Wilhelm Möhler

Die Katholische Erwachsenenbildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart trauert um Ihren ehemaligen Leiter in den keb-Einrichtungen Reutlingen, Tübingen sowie der keb DRS Geschäftsstelle in Stuttgart

Herrn Wilhelm Möhler

Herr Möhler verstarb am 16. September 2025 im Alter von 81 Jahren.
Nach seinem Studium der Katholischen Theologie, Geschichte, Philosophie und Pädagogik an den Universitäten Tübingen und Freiburg sowie der Lehrstuhltätigkeit und in der diözesanen Fort- und Weiterbildung prägte er das Denken und Handeln vieler Menschen in unserer Diözese. Seine akademische Wegstrecke war getragen von der Bereitschaft, Theologie in lebensnahen Kontexten erfahrbar zu machen. Mit Weitblick und einem feinen Sinn für die Fragen der Zeit machte er theologische Themen einem breiten Publikum zugänglich – unter anderem durch die viel beachtete Reihe „Warum Christen glauben“ sowie gemeinsame Medienprojekte mit dem SWR. Trotz seiner Tätigkeiten im Universitätsbereich blieb der Kontakt zur Gemeindearbeit ihm Herzensanliegen. Er setzte Maßstäbe für eine dialogfähige, lebensnahe Glaubensvermittlung, die Menschen im Alltag erreichte.
In den Jahren von 1980 bis 1994 prägte er die Bildungsarbeit unserer Diözese maßgeblich. Zunächst als Referent in den Landkreisen Reutlingen und Tübingen und ab 1985 als Leiter der Arbeitsstelle für Erwachsenenbildung und Geschäftsführer des Diözesan-Bildungswerks – der heutigen keb – war er bis 1994 eine geschätzte Orientierung, bevor ihn eine schwere Erkrankung am 30. Juni 1996 aus dem Dienst rief.
Mit seiner klaren, zugewandten Art und mit einer enorm großen Empathie verstand er es, Menschen unterschiedlicher Herkunft und Bildungsniveaus miteinander zu verbinden. Er trug Verantwortung besonnen und sachlich, stiftete Zusammenhalt und zeigte immer wieder, wie wichtig Menschlichkeit im Dienst an der Gemeinschaft ist. Seine Aufbauarbeit lebt in der keb bis heute fort und hat Generationen von Verantwortlichen inspiriert.
Die Beisetzung findet am 29. September 2025 in Tübingen statt. Das Requiem beginnt um 12 Uhr in St. Johannes mit anschließendem Begräbnis auf dem Stadtfriedhof ab ca. 14 Uhr.

 

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