Vom Umgang mit passiver Aggression

Vortrag und Gespräch – Für Ehrenamtliche, Bürgerschaftliche, Freiwillige bzw. berufliche Multiplikatoren

Aktive Aggression (Schreien, Schlagen, Steine werfen) ist bei uns verpönt. Deshalb verlegen sich viele Menschen auf manipulatives Verhalten. Vordergründig freundlich, versuchen sie ihre Ziele auf passiv aggressive Weise zu erreichen. Beispiele für passiv aggressives Verhalten sind Schweigen, Ausgrenzen, Ausweichen, Andeutungen, Mobbing, gespielte Hilflosigkeit und defensive Feindseligkeit (z.B. „In der Luft hängen lassen“ oder „ein schlechtes Gewissen machen“).

Solche Verhaltensweisen sind im familiären Umfeld, in Unternehmen und der Gesellschaft weit verbreitet. Gelernt werden sie aber meist schon in der Familie.

In der Veranstaltung geht es zunächst darum, wie man passiv aggressives Verhalten erkennen kann. Das ist manchmal schwer, weil man anfangs oft verunsichert ist (z.B. bei übertrieben freundlichem Verhalten). Breiten Raum wird der Frage eingeräumt, wie man passiv aggressiven Zeitgenossen sinnvoll begegnet. Außerdem wird die Frage behandelt, welche strukturellen Vorkehrungen im beruflichen und ehrenamtlichen Bereich getroffen werden können, um passiv aggressives Verhalten zu erschweren. Da Aggressivität zu Unrecht geächtet ist, wird zum Schluss noch dargestellt, wie positive Formen von Aggressivität aussehen. Nur wenn wir solche Formen in unserem Repertoire haben, können wir verhindern, irgendwann selbst passiv aggressiv zu werden.

Termin: Freitag, 15.03.2019, 17 – 19.15 Uhr (3 UE)

Ort: KEB-Bildungswerk, Schulstraße 28, Reutlingen

Referent: Harald Gumbl, M.A.

Kosten: 12 € (8 €)

Anmeldung: bis 08.03.2019 E-Mail: undefinedkontakt(at)keb-rt.de

15.03.2019