Christentum im Plural

Ein Qualifizierungsangebot für einen differenzierten Umgang mit der Vielfalt christlicher Prägungen

Das Projekt stellt sich vor

Christsein ist global, kulturell bunt, vielfältig und von ganz unterschiedlichen Traditionslinien und historischen Momenten geprägt. Mit dieser Vielfalt christlicher Prägungen im beruflichen wie privaten Kontext kompetent umzugehen, ist eine Herausforderung, der sich das Projekt „Christentum im Plural" stellt.

Das im Rahmen des Projekts entwickelte Qualifizierungsangebot informiert in sieben Modulen über drei Tage hinweg methodisch abwechslungsreich über wesentliche Inhalte und kulturelle Ausformungen des Christentums in Geschichte und Gegenwart und lädt zur kritischen Diskussion christlicher Perspektiven zu konkreten Themen ein.

Ziel des Qualifizierungsangebots ist es, wichtige Einblicke in die Vielfalt christlicher Prägungen und Verständnishilfen für den beruflichen Alltag, für gesellschaftliche und politische Diskussionen sowie plurale Lebensentwürfe zu gewinnen.

Das Angebot ist kein katechetischer Glaubenskurs. Es richtet sich an alle, die an einer kritischen Auseinandersetzung mit den vielfältigen Prägungen des Christentums und seiner Bedeutungsvielfalt für das individuelle wie auch gesellschaftliche Leben interessiert sind. Es lädt dazu ein das Christentum als eigene Religion oder als Religion anderer (neu) zu entdecken.

   Für die dreitägige Veranstaltung: Projektflyer
   Hintergrundinformationen zum Projekt
  Pressemitteilung
   Für die Teilnahme an dem Qualifizierungsangebot können Sie Bildungszeit bei Ihrem Arbeitgeber beantragen.
Alle hierfür benötigen Informationen finden Sie hier
  Weitere Informationen zum Bildungszeitgesetz finden Sie hier: www.bildungszeit-bw.de

Ihre Ansprechperson

Dr. Esther Berg-Chan

    0711 9791 4922
     0179 50 89 035
    ebergchan(at)bo.drs.de

 

Neuigkeiten

Christentum im Plural News

Fit machen in Sachen Christentum

Weiterbildung gibt Basiswissen weiter – Start im Dezember 2020

Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Das betrifft auch die religiöse Landschaft: Sie ist pluraler geworden. Vor diesem Hintergrund geht die Rede von dem Christentum oder der Kirche leicht von den Lippen, so als handele es sich dabei um einen in sich homogenen, monolithischen Block, zu dem in der pluralen Gesellschaft nun andere, neue religiöse Phänomene und Gemeinschaften hinzutreten. Richtig ist: Der Glaube an Jesus Christus verbindet alle, die sich Christ*innen nennen und unterscheidet sie von Anhänger*innen anderer Religionen. Darüber hinaus allerdings wird es schon schwierig von dem Christentum zu sprechen und noch schwieriger von der Kirche, zumindest wenn damit eine sichtbare Institution gemeint ist. Von Anfang an haben Christ*innen um die Fragen gerungen, wer dieser Jesus Christus ist und welche Rolle er spielt. Alle einig waren sie sich nie - bis heute. Aus diesen Streitigkeiten sind ganz unterschiedliche Kirchen und Strömungen und letzendlich eine große konfessionelle Vielfalt hervorgegangen. Doch die Vielfalt des Christentums ist damit nicht erschöpft: Auch die Konfessionen und Kirchen sind ihrerseits  wieder durch unterschiedliche Strömungen, regionalkulturelle Kontexte und historische Entwicklungen geprägt. Christsein war und ist global, vielfältig und mitunter auch wiedersprüchlich und spannungsreich.

Mit der Weiterbildung „Christentum im Plural“ möchte die Katholischen Erwachsenenbildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart (keb DRS) in Kooperation mit der Akademie DRS, dem Insitut für Fort- und Weiterbildung DRS und der Hauptabteilung XI - Kirche und Gesellschaft DRS Wissen über diese Vielfalt des Christentums vermitteln und die Teilnehmenden fit machen, mit dieser Vielfalt in Beruf und Alltag kompetent umzugehen. Erstmals werden sich die Teilnehmer*innen vom 3. bis 5. Dezember 2020 an der Akademie in Hohenheim mit den Inhalten auseinandersetzen. Das dreitägige Angebot wird künftig auch an anderen Standorten in Württemberg angeboten. Projektleiterin Dr. Esther Berg-Chan von der keb DRS und Barbara Janz-Spaeth, Referentin für Biblische Bildung und Mitglied im Beirat, der das Konzept für die Weiterbildung mit erarbeitet hat, sprechen im Interview über ihre Intention, Zielgruppen und warum es ihnen überhaupt notwendig erscheint, das Christentum zum Inhalt einer Fortbildung zu machen. (ebc/keb DRS)

Hier geht's zum Interview

Barbara Janz-Spaeth (li.), Referentin für Biblische Bildung und Mitglied im Beirat und Projektleiterin Dr. Esther Berg-Chan von der keb DRS (mittig, derzeit in Elternzeit) haben das Konzept für die Weiterbildung über das Christentum erarbeitet. Maren Mauch (re., Elternzeitvertretung), Foto: DRS.

Termine

   05.-07. Juli 2021 (verschoben auf Oktober 2021)
  Tagungshaus Stuttgart-Hohenheim, Paracelsustr. 91, 70599  Stuttgart
  Vorläufiges Programm

Neuer Termin:

   07.-09. Oktober 2021
   Tagungshaus Weingarten, Kirchplatz 7, 88250 Weingarten
   Programm folgt

  Anmeldungen an: keb(at)bo.drs.de  oder telefonisch unter 0711 9791 4920

Kosten:
Tagungsgebühr (ohne Übernachtung und Verpflegung)
175,00 € für Ehrenamtliche
250,00 € für Mitarbeiter*innen kirchlicher und kommunaler Einrichtungen
Übernachtung und Verpflegung im Tagungshaus
163,00 € für Übernachtung und Verpflegung im Einzelzimmer
81,00 €  für Verpflegung ohne Übernachtung und Frühstück

 

 


Das Qualifizierungsangebot wurde von einem Projekt-Team bestehend aus Mitarbeiter*innen der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart (DRS), des Fachbereichs Bibelpastoral, des Instituts für Fort- und Weiterbildung DRS und der Katholischen Erwachsenenbildung DRS entwickelt. Das Projekt-Team wird das Projekt auch weiterhin begleiten. Ziel ist es, das Angebot kontinuierlich zu verbessern.

Projekt-Team

  • Dr. Esther Berg-Chan, keb DRS
  • Maren Mauch, keb DRS
  • Barbara Janz-Spaeth, Fachbereich Bibelpastoral
  • Dr. Vladimir Latinovic, Akademie DRS
  • Dr. Heinz-Hermann Peitz, Akademie DRS
  • Christoph Schmitt, Institut für Fort- und Weiterbildung DRS
  • Dr. Christian Ströbele, Akademie DRS
  • Dr. Verena Wodtke-Werner, Akademie DRS

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