Philosophie, Theologie, Religionen und interreligiöser Dialog Politik, Geschichte, Zeitgeschehen

Spurensuche der Erinnerung. Tagesfahrt nach Laupheim

Das oberschwäbische Laupheim beheimatete im 19. Jahrhundert die größte jüdische Gemeinde im Königreich Württemberg.


Nach dem gewaltsamen Ende der Gemeinde 1942 wurde darüber lange geschwiegen. Heute bieten Stadt und vor allem das Museum in vorbildlicher Weise die Gelegenheit, das jüdische Leben und seine außergewöhnlichen Menschen kennenzulernen. Führung über den Jüdischer Friedhof und Besichtigung des Leichenhauses: Der äußerst beeindruckende jüdische Friedhof ist ein ergreifender Ort. Ein Rundgang erklärt die Begräbniskultur im Judentum, die eindrucksvollen Grabsteine und einige Personen, die damit verbunden sind. Einfaches Mittagessen im ‚Café Kontakt ‘. Führung durch das Laupheimer Museum: Es vermittelt auf einmalige Weise die Geschichte der Beziehungen von christlicher Mehrheit und jüdischer Minderheit. Bedeutende Persönlichkeiten aus Laupheim haben das wirtschaftliche, politische und kulturelle Leben ihrer Zeit geprägt. Herausragend dabei der ‚Erfinder von Hollywood‘ Carl Laemmle, der Jugendstilkünstler Friedrich Adler, die Leichtathletin Gretel Bergmann oder der Schriftsteller Siegfried Einstein…

Samstag, 23.05.2020, 9 Uhr
ReferentInnen: Annegret Hiekisch und Dr. Dirk Steinfort (Leiter keb Kreis Böblingen)
Kosten: 35,00 EUR inkl. Busfahrt ab Böblingen, Mittagessen, Eintritte, Führungen.
Veranstalter: keb Kreis Böblingen in Kooperation mit Gesellschaft für Geschichte und Gedenken e.V. und keb Rems-Murr

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