Kunst und Kultur Politik, Geschichte, Zeitgeschehen

Göppinger Japan-Tag

Eine Einführung in japanische Künste und Wege

Bei den traditionellen japanischen Künsten geht es nicht nur um Kunstfertigkeit oder Technik. In erster Linie werden sie als Wege verstanden – als Übungswege, Lebenswege oder als Wege ins eigene Innere zur Aktivierung der Lebenskräfte. An unserem Japan-Tag erhalten wir eine kleine Einführung in einige japanische Künste und lernen sie mit konkreten Übungen näher kennen.

Der japanischer Tanz: das No-Theater
Das No-Theater, bestehend aus Gesang, Sprechgesang, Tanz und Musik, gibt es bereits seit circa 600 Jahren. Der Tanz ist geprägt durch Zurückhaltung und Stille. Die Tänzer versuchen nicht in der Bewegung nach oben die Schwerkraft zu überwinden, sondern suchen Verwurzelung im Boden. Im Seminar üben wir einfache Elemente des No-Tanzes ein.

Die japanische Teezeremonie: Sado
Die japanische Teezubereitung ist nicht zuletzt eine Achtsamkeitsübung. Die große Bedeutung der Form (Haltung, Atmung, Bewegung usw.) darf dabei nicht als starre Formalisierung missverstanden werden. Vielmehr ist dient die Form der Körper- und Bewusstseinsschulung und kann damit zu größerer innerer Freiheit führen. In unserer gemeinsamen Teezeremonie lernen wir die Handhabung der Teegegenstände sowie das japanische Schönheitsempfinden kennen.

Die japanische Schwertkunst
Auch die japanische Schwertkunst soll mithilfe von Atem-, Konzentrations- und Körperübungen zur Aktivierung der Lebenskräfte beitragen. Das Holzschwert ist dabei nicht in erster Linie Waffe, sondern Übungsmittel auf dem Weg nach Innen: Das Loslassen ist wichtiger als das Festhalten, das Fließen wichtiger als die Härte. Im Seminar üben wir die japanischen Schwertformen (Kata) allein oder in Partnerarbeit ein.

Hinweise:
Die drei Seminareinheiten können separat oder als Paket besucht werden!
Inklusives Angebot für Menschen mit und ohne Handikap im Rahmen des Inklusionsnetzwerks „Uns behindert nichts“. Teilnahme für Kinder ab circa 6 Jahren.
Bei Halsschmerzen gurgelt er mit Wasserstoffsuperoxyd. Aber manchmal helfen keine Pillen. Denn was soll einer einnehmen, den die trostlose Einsamkeit des möblierten Zimmers quält oder die naßkalten, nebelgrauen Herbstabende? Zu welchen Rezepten soll der greifen, den der Würgengel der Eifersucht gepackt hat? Womit soll ein Lebensüberdrüssiger gurgeln? Die Veranstaltung ist der Therapie des Privatlebens gewidmet und stellt die lyrische Hausapotheke Dr. Erich Kästners vor.

Der japanische Tanz: 9:30–11:00 Uhr
Die japanische Teezeremonie: 12:30–14:00 Uhr
Die japanische Schwertkunst: 14:30–16:00 Uhr
Göppingen, Ziegelstr. 1, Ev. Oberhofen-Gemeindehaus
Kosten: € 12 pro Seminareinheit / € 30 für alle drei Seminareinheiten (ermäßigt € 6,- / € 15,-)
Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit Stadtbibliothek Stuttgart

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